Zwerchfellatmung: Die Standardtechnik der Psychotherapie — einfach erklärt
4 Min. Lesezeit · Atemtechnik
Zwerchfellatmung (auch: Bauchatmung, diaphragmatisches Atmen) ist die Basis-Atemtechnik in der Psychotherapie, Stressmedizin und im Leistungssport. Im Gegensatz zur flachen Brustatmung die bei Stress entsteht, aktiviert Zwerchfellatmung den Parasympathikus direkt.
So funktioniert Zwerchfellatmung
- Eine Hand auf den Bauch, eine auf die Brust legen
- Durch die Nase einatmen — die Bauchhand soll sich heben, die Brusthand kaum bewegen
- 4 Sekunden einatmen, Bauch hebt sich
- 6 Sekunden langsam ausatmen durch den Mund
- Wiederhole 5–10 Mal
Warum sie so gut funktioniert
Das Zwerchfell ist direkt mit dem Vagusnerv verbunden. Tiefes Bauchatmen massiert das Zwerchfell und stimuliert damit parasympathische Aktivität. Der Effekt ist schneller und direkter als bei den meisten anderen Entspannungstechniken.
Unterschied zu Box Breathing
Box Breathing ist strukturierter und kognitiv anspruchsvoller — gut wenn du fokussiert und aktiv bist. Zwerchfellatmung ist intuitiver und sanfter — ideal für Panikmomente und den Übergang in den Schlaf.
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